- es stellt sich z.B. d ie Frage, in w elcher Weise sich das Wechselspiel der Architektur des Gebäudes zu umgebenden Natur gestaltet: Zieht sie die Aufmerksamkeit auf sich oder tritt sie vor der Natur zurück, geben so die räumlichen Rich- tungen, von der Architektur ausgehend, erst die Tiefe des Naturraums frei, bringen Sie diesen erst in seine eigentliche Präsenz?
- Welches Spannungsverhältnis ergibt sich aus dem sok- kelartig in den weiträumigen Wiesenboden versenkten sc hweren Baukörper der Maschinenlagerhalle zu der ganz anderen, „kosmischen" Ausrichtung des groß fl äch igen Schrägdaches?
I nw i efe rn entgren zt die gedachte Weiterfüh r ung der fa chwerkartigen T or st r e b en zu einer fl ussübe rs pannenden v irt u ellen Gi t t e rb r üc k e in die B reite de s darunterliegenden Talraumes den Ort, als eine wesentliche „Entgegnung“ zur Schwere des Sockels, von dem sie ausgeht?
2 - d ie dazu rechtwinkelige wei te Waagrechte des aus- ged e h nte n Wieseng ru n d- stüc k s, di e sic h l e t z tlic h au s de r geologischen Besonder- heit des hier mäandrieren- den, aber ansonsten im en- gen V-Tal verlaufenden Flus- ses ergib t; sie beginnt an der Front des Scheunengebäudes und verläuft über der be- grünten Maschinenlagerhal - le zum Berghang hin
1 - di e L ängsachs e de s Scheunen gebäudes, in der Fläche der Südwest-front ablesbar, in einer Parallelen zur Flussachse, deren Mitte zugleich einen Ruhepunkt in der Bewegtheit des Flusses verortet
3 - die Schräge der Pult - dachebene , die di e H ang- nei gu n g vo n de r Gelände- kant e hinunte r zum Fluss aufnimmt und so zugleich die besondere Steilheit der Talhä nge überhaupt hier abbildet.
In dem an einer Geländekante gelegenen Ort treffen meh- rere weit reichende räumliche Richtungen, „Wege“, innehal- tend aufeinander, in einer Art Ruhepunkt, der zugleich Ende und Anfang markiert:
der Entwurf versucht, die in die räumlich-zeitliche Tiefe des Or tes reichenden Bezüge in einer Vielzahl he terogener Setzungen anzugrenzen, wovon hier einige wenige, z.T. auch in Form von Fragen, angedeutet werden:
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Projekt landwirtschaftliches Betriebsgebäude
oswald ploner. architekt
Dieses Projekt beinhaltet mehrere Nutzungsarten, u.z. eine großräumig in den Boden integrierte Maschinenhalle, einen in Holzbauweise ausgeführ- ten Laufstallunterstands- bereich sowie einen über diesem liegenden Heuber- geraum